Wolfgang Pütz - Steuerbüro in Mönchengladbach seit 1968

Bonuszahlungen einer gesetzlichen Krankenkasse für allgemein gesundheitsfördernde Aktivitäten

18. Februar 2019

Die Zahlung einer Krankenkasse an den Versicherten ist nur
dann als Beitragsrückerstattung anzusehen, wenn sie in
unmittelbarem Zusammenhang mit dem Krankenversicherungsschutz
steht. Leistet die Krankenkasse dagegen Gutschriften für
gesundheitsfördernde Maßnahmen, fehlt es an einem solchen Zusammenhang.

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Verkaufserlös eines nur zu 25 %

15. Februar 2019

Vor dem Bundesfi nanzhof (BFH) ist ein Urteil des Sächsischen
Finanzgerichts (FG) anhängig, das über die steuerliche Behandlung
des Erlöses aus dem Verkauf eines im Betriebsvermögen befindlichen
Pkw, der nur zu 25 % betrieblich genutzt wurde, zuungunsten des
Steuerpflichtigen entschieden hat.

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Abzug von Refinanzierungszinsen für Gesellschafterdarlehn nach einem Forderungsverzicht gegen Besserungsschein

13. Februar 2019

Ein Ehepaar war an einer GmbH beteiligt. Zur Finanzierung
ihrer Stammeinlage hatte es ein Bankdarlehn aufgenommen. Darüber
hinaus gewährte es der GmbH mehrere Darlehn, die es selbst bei Banken
refinanzierte. Für einige der Darlehn, die die Eheleute der GmbH gewährten,
wurden vollständige bzw. teilweise Darlehns- und Zinsverzichte gegen
Besserungsschein vereinbart. Die Kosten für ihre Darlehn machten sie als
Werbungskosten bei ihren Einkünften aus Kapitalvermögen geltend.

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Wenn Eltern die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge während der Berufsausbildung tragen

11. Februar 2019

In einem vor dem Bundesfinanzhof ausgetragenen Streitfall
machte ein Kind, welches sich in einer Berufsausbildung befand,
die von seinem Arbeitgeber einbehaltenen Beiträge zur gesetzlichen
Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben steuerlich geltend.
Diese Aufwendungen wirkten sich jedoch im Rahmen seiner
Einkommensteuerfestsetzung nicht aus. Daraufhin machten die Eltern
die Aufwendungen im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung geltend.

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Mindestlohn steigt 2019 und 2020 stufenweise

6. Februar 2019

Am 20.11.2018 wurde die Zweite Mindestlohnanpassungsverordnung
im Bundesgesetzblatt verkündet. Damit gilt ab dem 1.1.2019 ein
bundeseinheitlicher gesetzlicher Mindestlohn von 9,19 € brutto
und ab dem 1.1.2020 von 9,35 € brutto. Ausnahmen gelten
weiterhin z. B. für Auszubildende und Firmen mit Branchentarifverträgen.

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Familienentlastungspaket für mehr Kindergeld beschlossen

1. Februar 2019

Durch das Familienentlastungsgesetz will die Bundesregierung
Familienleistungen bei der Bemessung der Einkommensteuer
angemessen berücksichtigen.

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Jahressteuergesetz 2018 tritt in Kraft

28. Januar 2019

Das zunächst als Jahressteuergesetz 2018 (JStG 2018) geplante
Gesetzesvorhaben wurde im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens
in „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel
Vorschriften“ umgetauft. Mit dem Änderungsgesetz sollen
insbesondere Umsatzsteuerausfälle beim Handel mit Waren auf
elektronischen Marktplätzen im Internet verhindert werden. Während
der Beratungsphase erhielt der Entwurf erwartungsgemäß noch weitere
Änderungen. Dazu sollen nachfolgend zunächst die wichtigsten
Neuregelungen aufgezeigt werden:

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Berücksichtigung von Verlusten nur bei Ansatz im Körperschaftsteuer- bzw. Gewerbesteuermessbescheid

12. November 2018

Erzielt eine Kapitalgesellschaft einen Verlust, werden die Körperschaftsteuer
und der Gewerbesteuermessbetrag im Regelfall auf 0 € festgesetzt. Zusätzlich
ergehen Bescheide über die gesonderte Feststellung des verbleibenden
Verlustvortrags zur Körperschaftsteuer und über die gesonderte Feststellung
des vortragsfähigen Gewerbeverlusts.

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Berichtigung einer Rechnung bei unrichtigem Umsatzsteuerausweis

7. November 2018

Eine Grundstückseigentümerin verpachtete
ein bebautes Grundstück zum Betrieb eines
Pflegeheims an eine Gesellschaft. Die
Einrichtungsgegenstände stellte sie der
Gesellschaft mittels eines gesonderten
Vertrags zur Verfügung. Die Grundstücksverpachtung
behandelte sie als steuerfrei, während sie für
die Vermietung der Einrichtungsgegenstände
Umsatzsteuer in Rechnung stellte.

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Betriebskosten müssen nach tatsächlicher Wohnfläche abgerechnet werden

5. November 2018

Für die Berechnung der Betriebskosten ist die
tatsächliche Wohnfläche und nicht die im
Mietvertrag angegebene Wohnungsgröße
entscheidend. Dies hat der Bundesgerichtshof
in Abkehr von seiner bisherigen Rechtsprechung
entschieden. Demnach war bei der Berechnung
der Betriebskosten eine Abweichung der Wohnfläche
erst dann zu berücksichtigen, wenn diese mehr
als 10 % der im Mietvertrag vereinbarten
Wohnfläche betrug.

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